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E-Mountainbike · Kaufberatung

Das Cube AMS Hybrid.
All Mountain oder Enduro: Welches wird deins?

Fahrer auf einem vollgefederten E-Mountainbike in schneller Fahrt auf einem Waldweg zwischen Nadelbäumen, hellgrauer Rahmen, Halbschalenhelm und Rucksack, im Hintergrund Bewegungsunschärfe

Das Wichtigste in 15 Sekunden

CUBE baut das AMS Hybrid in zwei Reihen, und sie unterscheiden sich vor allem im Fahrwerk. Das ONE44 ist das leichte Trailrad mit 140 mm, das dir auf der Hausrunde jeden Schlenker mitgeht. Das 177 ist das Enduro: 170 mm Federweg, und der Bosch CX macht aus der langen Auffahrt eine kurze. Je gröber deine Abfahrten werden, desto mehr Federweg willst du unter dir. Weißt du, wie ruppig es bei dir bergab zugeht, steht deine Reihe schon fest.

  • Sechs Modelle im ONE44: Bosch SX mit 60 Nm und 400 Wh
  • Drei Modelle im 177: Bosch CX mit 120 Nm und 600 Wh
  • Alle neun mit Carbonrahmen, 16,8 bis 22,5 kg

Stand: September 2026 · Daten: CUBE Modelljahr 2027 und 2026 · geprüft vom CUBE Store Chiemsee

Das Cube AMS Hybrid

Steile Abfahrten mit Reserve oder eine leichte Hausrunde mit viel Trail: Beides trägt hier denselben Namen. Die beiden Reihen trennen sich daran, wie viel Rad du bergab unter dir haben willst, von Hausrunde bis Park ↓. Du erfährst, wofür jede der beiden gebaut ist und wie sich der stärkere Motor anfühlt. Dazu siehst du, was Laufräder und Carbon beim Vergleich für dich ausmachen. Wir ordnen dir hier die beiden Reihen ein, weiter unten beantwortet Carina die häufigsten Kundenfragen ↓ vor dem Kauf. Am Ende weißt du, welches AMS Hybrid deins wird.

Was alle beide gemeinsam haben

Du wuchtest das Rad ganz allein auf den Heckträger, und die lange Runde danach fährst du trotzdem noch. Dafür baut CUBE jedes der neun Modelle mit einem Carbonrahmen, das 177 wie das ONE44. Die Familie liegt damit zwischen 16,8 und 22,5 kg. Das leichteste von allen trägst du in einem Zug die Kellertreppe hoch.

Vor der Abfahrt willst du den Sattel aus dem Weg haben, ohne abzusteigen. Dafür fährt jedes der neun Modelle eine Teleskop-Sattelstütze, fest am Rad. Du drückst den Hebel, der Sattel geht runter, und du stehst frei über dem Rad. Oben am nächsten Anstieg kommt er genauso schnell wieder hoch.

Beide Reihen fahren in S, M, L und XL, über alle neun Modelle hinweg. Liegst du dazwischen, kommen beide Größen für dich infrage. Die kleinere dreht in Spitzkehren leichter herum, die größere läuft auf schnellen Abfahrten ruhiger. So findest du deine Größe in beiden Reihen.

Wofür die beiden Reihen gebaut sind

Deine Lieblingsrunde hat die Antwort schon. Fährst du sie am liebsten oft und lang, oder soll sie dich möglichst steil bergab bringen? Für beides steht hier eine eigene Reihe bereit.

Cube AMS Hybrid ONE44 Super TM 400X in foggrey´n´fibre, das ganze Rad in der Seitenansicht auf einer alten Stahlbruecke mit rostigem Geländer und Holzbohlen, im Hintergrund unscharfe Felsen und Baeume, orange lackierte Fox-Gabel, Continental-Reifen vorn.

E-MTB All Mountain · AMS Hybrid ONE44

Nach der Arbeit eine Stunde Trail, am Wochenende die große Runde über den Berg: Dafür ist das AMS Hybrid ONE44 gebaut. Es ist die leichtere der beiden Reihen, und in engen Kurven setzt du es hin, wo du willst. Der Bosch SX schiebt kräftig mit und lässt dir trotzdem das Gefühl, selbst zu treten. Im Verkauf hören wir das oft von Leuten, die vom Trailbike ohne Motor kommen. Sie steigen auf und haben nach der ersten Kurve dasselbe Rad unter sich, nur mit Rückenwind. Nach der Runde hebst du es mit einer Hand an die Wand und freust dich schon auf die nächste.

  • Federweg 140/140 mm, 29 Zoll vorn und hinten
  • Bosch Performance SX mit 60 Nm und 400 Wh
  • Sechs Modelle, 16,8 bis 19,8 kg, Modelljahr 2026

ab 4.199 €

Zur AMS Hybrid ONE44 Kaufberatung
Cube AMS Hybrid 177 AT 600X in carbon´n´white, das ganze Rad in der Seitenansicht auf grobem Schotter vor einer dunklen, feuchten Felswand in einem Steinbruch, weiss lackierte Fox-Gabel mit Schwalbe-Bereifung.

E-MTB Enduro · AMS Hybrid 177

Erst die lange Auffahrt, dann die Abfahrt, auf die du dich den ganzen Tag freust: Dafür ist das AMS Hybrid 177 gebaut. Das Fahrwerk schluckt Wurzelteppiche und Steinfelder, und deine Hände bleiben bis unten locker. Der Bosch CX zieht dich mit vollem Schub die Rampe hoch, auch mit Rucksack und Protektoren. In der Werkstatt fällt uns an jedem 177 die hintere Bremsscheibe auf: 200 mm, genauso groß wie vorn. Auf der langen Abfahrt brauchst du dafür nur einen Finger am Hebel. Nach dem letzten Lauf am Berg hast du noch Lust auf einen weiteren.

  • Federweg 170/170 mm, Mullet mit 29 Zoll vorn und 27,5 hinten
  • Bosch Performance Line CX mit 120 Nm und 600 Wh
  • Drei Modelle, 21,3 bis 22,5 kg, Modelljahr 2027

ab 5.799 €

Zur AMS Hybrid 177 Kaufberatung

Was dir erst beim Fahren auffällt

Die Zahlen hast du oben auf den Karten schon gesehen. Was sie im Sattel bedeuten, merkst du auf der ersten Runde.

In der engen Spitzkehre zählt jeder Zentimeter zwischen dir und dem Hinterrad. Genau dafür fährt das 177 hinten das kleinere Laufrad. Dir bleibt dort Luft, sobald es richtig steil wird. Das ONE44 rollt vorn und hinten gleich groß und läuft damit über Wurzeln und Schotter ruhiger aus. Auf der langen Tour trägt dich das ein gutes Stück weiter.

Am letzten Anstieg des Tages merkst du jedes Kilo, auch innerhalb einer Reihe. CUBE baut die Familie aus zwei Carbonqualitäten, und die zweite spart noch einmal Gewicht. Das 177 fährt in allen drei Modellen C:62. Im ONE44 sitzt ab der Mitte der Reihe der leichtere C:68X. So kommt die Familie bis auf 16,8 kg herunter, und das Rad fühlt sich oben noch einmal frisch an.

Zwei Modelljahre laufen bei uns parallel: Das ONE44 fährt die Saison 2026, das 177 die Saison 2027. Ausstattung und Preis gelten so, wie sie hier stehen, unabhängig vom Jahr auf dem Typenschild. Entscheidend für dich ist das Gelände, das du am liebsten fährst, nicht die Zahl auf dem Rahmen.

Ein Nachbar steht im Shop daneben, für den Fall, dass du später noch breiter schauen willst. Das Stereo Hybrid ↗ ist unsere zweite vollgefederte E-MTB-Familie, kräftiger gebaut und mit 800 Wh im Rahmen. Auch dort gibt es ein ONE44, und das ist ein anderes Rad als unseres hier. Wer lange Tage am Berg plant und dafür ein paar Kilo mehr in Kauf nimmt, ist dort richtig. Die E-MTB-Kaufberatung ↗ vergleicht Fully und Hardtail über alle Familien hinweg. Deine Reihe im AMS Hybrid findest du hier, die Nachbarn laufen dir nicht weg.

Die häufigsten Fragen vor dem Kauf

Carina sammelt, was zwischen den beiden Reihen offen bleibt, und holt die Antworten aus Werkstatt und Verkauf.

Gute Frage

ONE44 oder 177: Welches AMS Hybrid passt zu mir?

Beide Reihen bringen dich denselben Berg hinauf, und die Abfahrt entscheidet, welche du willst. Erst danach zählt das Gewicht, und zuletzt der Preis. Beim Geld fängt das ONE44 tiefer an: Es startet bei 4.199 €. Das günstigste 177 kostet 5.799 €. Unser Tipp: Wer die Hausrunde liebt und ein wendiges Rad unter sich will, hat mit dem ONE44 mehr davon. Wer regelmäßig in den Park fährt oder ganze Enduro-Tage plant, ist beim 177 genau richtig.

Bosch SX oder Bosch CX: Wie viel Motor passt zu dir?

Am Berg macht der Motor den Unterschied, und die beiden schieben verschieden stark an. Im 177 sitzt der Bosch CX mit 120 Nm, weiter oben in der Reihe als CX-R. Im ONE44 arbeitet der Bosch Performance SX mit 60 Nm. Die volle Kraft willst du, wenn die Auffahrt steil wird oder du nach dem letzten Lauf im Park noch heimrollst. Der SX schiebt dafür eher mit, und du trittst spürbar mehr selbst. Genau das suchen viele auf der Hausrunde, weil sich das Rad dabei fährt wie ein Trailbike ohne Motor. Fährst du bergauf, um danach lange abzufahren, ist der CX im 177 deiner. Willst du das Rad unter dir spüren, nimm den SX im ONE44.

400 oder 600 Wh: Wie weit komme ich mit dem AMS Hybrid?

Das 177 trägt 600 Wh fest im Unterrohr. Im ONE44 sitzen 400 Wh. Der kleinere Akku heißt dabei nicht automatisch die kürzere Runde. Der SX arbeitet mit 60 Nm und ruft dafür weniger Strom ab als der CX im 177. Wie weit du am Ende kommst, hängt an deiner Strecke und an deinem Fahrmodus. Der Reichweiten-Assistent von Bosch ↗ rechnet dir deine eigene Runde durch. Werden dir die 400 Wh für die ganz langen Tage zu knapp, hängst du am ONE44 einen Zusatzakku ins Rahmendreieck. Damit fährst du weiter, solange es hell ist.

Was bekomme ich für den Aufpreis vom ONE44 zum 177?

Der Schritt vom ONE44 ins 177 bringt dir drei Dinge auf einmal. Das Fahrwerk hat mehr Reserve, und grobe Kanten laufen unter dir durch, statt dich zu bremsen. Der Motor zieht kräftiger an, und der größere Akku bringt dich über den langen Tag. Damit stehen dir ganze Abfahrtstage im Park offen, und danach rollst du entspannt nach Hause. Das ONE44 gibt dir dafür das wendigere Rad. Es kippt leichter in die Kurve und hängt direkt am Pedal, wenn du selbst Druck machst. Seine sechs Modelle reichen von 4.199 bis 8.999 €, du triffst dein Budget also genauer. Welches davon zu dir passt, steht in der Kaufberatung zum ONE44 ↗. So findest du in beiden Reihen das Rad, auf dem du dich auf jede Abfahrt freust.

Carina vom CUBE Store Chiemsee auf ihrem Rennrad

Frag Carina ↗

Marketing

Carina stellt die Fragen, die wir am häufigsten hören, und holt die Antworten dort, wo sie herkommen: aus Werkstatt und Verkauf. Sie fährt selbst Rennrad und Gravel und plant ihre Wochenenden rund ums Radeln.

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