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CUBE TWO15

Es gibt Strecken, für die du den Lift nimmst, weil sie nur bergab Sinn ergeben. Das CUBE TWO15 Fully ist für genau diese Strecken gebaut. Vorn arbeitet eine Doppelbrückengabel mit 200 mm Federweg, beim SLX sind es 203, dazu kommen Mullet-Laufräder mit 29 Zoll vorn und 27,5 hinten. Ob Bikepark-Tag oder Renntraining, im Jahrgang 2027 gibt es das TWO15 als Race und als SLX, beide auf dem gleichen Rahmen aus HPA Ultralight. Rund 19 Kilo bringen sie auf die Waage, gebaut für Belastung statt für Leichtigkeit. Was du damit machst, entscheidet sich am Start.

Downhill-Fahrer auf einem CUBE TWO15 in einer staubigen Kurve im Bikepark

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CUBE TWO15 im Überblick

Das TWO15 ist das Downhill-Fully im CUBE Programm, oft auch als CUBE 215 gesucht. Es fährt bergab und nur bergab: 200 mm Federweg an der Gabel, dazu ein Rahmen aus HPA Ultralight mit hoch liegendem Hauptlager und Umlenkrolle. Beide Modelle des Jahrgangs fahren Mullet, also 29 Zoll vorn und 27,5 hinten.

Im Sortiment sitzt das Rad am Ende einer Leiter, die beim CUBE Stereo mit 150 mm für Trail beginnt und über das CUBE Fritzz mit 170 mm für Enduro führt. Ganz oben steht das TWO15, das nicht mehr aus eigener Kraft nach oben will.


CUBE TWO15 Race und SLX im Vergleich

Merkmal TWO15 Race TWO15 SLX
Gabel RockShox Boxxer Select LinearXL, Charger 3.2 RC, 200 mm Fox 40 Float Factory GRIPX2, Kashima, 203 mm
Dämpfer RockShox Vivid Select, Zug- und Druckstufe verstellbar Fox Float X2 Factory, HSC, LSC, HSR und LSR verstellbar
Bremse Sram Maven Base, hydraulisch, Scheiben 220 vorn / 200 hinten Sram Maven Silver, hydraulisch, Scheiben 220 vorn / 200 hinten
Schaltung Sram GX DH, 7-fach, Kassette 11-25T Sram GX DH, 7-fach, Kassette 10-24T
Laufräder Newmen Performance 30, Tubeless Ready Newmen Beskar 30, Tubeless Ready
Reifen Conti Kryptotal, vorn SuperSoft / hinten Soft, 2.4 Schwalbe, vorn Magic Mary Ultrasoft / hinten Tacky Chan Soft, 2.5
Gewicht 19,3 kg 19,1 kg
Größen M, L, XL M, L, XL


Was Race und SLX bedeuten

Bei CUBE benennen die Kürzel die Ausstattung, nicht das Rad. Im TWO15 gibt es zwei, dazu ein Kürzel für den Rahmen.

Kürzel Bedeutung Im TWO15
Race die Einstiegsausstattung der Serie, Fahrwerk von RockShox TWO15 Race
SLX die höhere Ausstattung, Fahrwerk von Fox mit feinerer Verstellung TWO15 SLX
HPA High Performance Aluminium, das Rahmenmaterial beider Modelle beide


Technische Highlights des TWO15

Vier Dinge prägen das einzelne Bike Modell, alles andere teilen sich die beiden Bio Fullys:

  • Doppelbrückengabel: Zwei Brücken klemmen die Standrohre über und unter dem Steuerrohr. Das macht die Front steifer als jede Einrohrgabel und ist das sichtbarste Merkmal eines Downhillers.
  • Hinterbau mit Umlenkrolle: Das Hauptlager sitzt hoch, die Kette läuft über eine Umlenkrolle. Das Hinterrad weicht nach hinten oben aus, statt gegen den Einschlag zu arbeiten.
  • Progression Adjust Shock: Steuerrohrwinkel, Reach, Tretlagerposition und Progression lassen sich am Rahmen verstellen. Du bekommst kein fertiges Setup, sondern eine Bandbreite.
  • Mullet-Laufräder: 29 Zoll vorn, 27,5 hinten. Ruhe im Groben vorn, Bewegungsfreiheit hinten.


Die zwei Aufbauten im Vergleich

Rahmen und Schaltgruppe sind bei beiden Modellen identisch. Was sie unterscheidet, ist das Fahrwerk, und daran hängt am Ende die ganze Entscheidung zwischen Race und SLX.

Das TWO15 Race ist das richtige Rad für dich, wenn du:

  • ein Fahrwerk willst, das ab Werk funktioniert, ohne dass du Druckstufen suchst
  • regelmäßig im Bikepark unterwegs bist und Robustheit über Feinabstimmung stellst
  • den Einstieg in die Plattform suchst

Das TWO15 SLX ist das richtige Rad für dich, wenn du:

  • Hoch- und Niedriggeschwindigkeitsdruckstufe getrennt einstellen willst
  • Rennen fährst oder Strecken kennst, die du in Zehnteln denkst
  • die 200 Gramm weniger mitnimmst, weil du sowieso am Setup schraubst


Die Ausstattungslinien im Detail

CUBE TWO15 Race

Vorn steckt eine RockShox Boxxer Select mit 200 mm Federweg, hinten arbeitet ein Vivid Select mit hydraulischem Durchschlagschutz. Zug- und Druckstufe lassen sich anpassen. Die Reifen kommen von Conti aus der Kryptotal-Familie, vorn in der weichsten Mischung, hinten eine Stufe härter. Wer Laps zählt statt Sekunden, findet hier alles Nötige.

Die Highlights im Überblick:

  • RockShox Boxxer Select mit 200 mm
  • Dämpfer RockShox Vivid Select
  • Bremse Sram Maven Base
  • Laufräder Newmen Performance 30


CUBE TWO15 SLX

Die Fox 40 Float Factory mit Kashima-Beschichtung bringt 203 mm mit, der Float X2 Factory dahinter lässt sich in vier Kennlinien getrennt abstimmen. Genau darin liegt der Unterschied zum Race. Das SLX rollt auf Schwalbe in der Gravity-Pro-Karkasse, vorn Magic Mary in Ultrasoft, hinten Tacky Chan in Soft. Mit 19,1 kg ist es das leichtere der beiden Modelle.

Die Highlights im Überblick:

  • Fox 40 Float Factory GRIPX2 mit 203 mm
  • Dämpfer Fox Float X2 Factory
  • Bremse Sram Maven Silver
  • Laufräder Newmen Beskar 30


Das TWO15 im Einsatz

Das TWO15 gehört auf Strecken, die bergab führen und dort bleiben. Gemeint sind Bikepark und Rennstrecke. Die 7-fach-Kassette reicht dafür, weil du zwischen 11 und 25 Zähnen alles findest, was im Gefälle gebraucht wird. Auch die knapp 19 Kilo sind dort kein Nachteil, sondern Ruhe im Fahrwerk. Weiche Reifenmischungen greifen auf nassen Wurzeln, kosten dafür aber Rollwiderstand.

Ein TWO15 ist das richtige Rad für dich, wenn du:

  • den Weg nach oben per Lift oder Shuttle zurücklegst
  • mehrmals im Jahr im Bikepark oder auf Downhill-Strecken fährst
  • Reserven im Fahrwerk höher bewertest als Gewicht


Wer welches TWO15 fährt

Der Bikepark-Fahrer mit Saisonkarte. Du fährst die Saison über regelmäßig Lift und willst ein Fahrwerk, das große Landungen wegsteckt. Am Dämpfer zu drehen ist nicht dein Hobby.

Der Rennfahrer und der erfahrene Gravity-Fahrer. Du kennst deine Strecke und passt das Setup an den Untergrund an, Hoch- und Niedriggeschwindigkeitsdruckstufe willst du dabei getrennt greifen. Das gibt dir der Float X2 Factory.


Wann ein anderes Fully die bessere Wahl ist

Ein Downhiller ist ein Spezialist, und Spezialisierung kostet. Bei knapp 19 Kilo und Reifen in der weichsten Mischung ist jeder Anstieg mit mehr Anstrengung verbunden. Wenn du selbst hochfahren willst oder ein Rad für gemischtes Trail-Gelände suchst, dann bist du beim CUBE Fritzz mit 170 mm besser aufgestellt. Es teilt den Hinterbau mit Umlenkrolle, setzt aber auf eine Einrohrgabel und 170 statt 200 mm.


Was sich im Jahrgang 2027 geändert hat

Im Jahrgang 2027 besteht das TWO15 aus zwei Ausstattungen. Das sind Race und SLX. Die Linie Pro, die viele noch aus dem Vorjahr kennen und weiterhin suchen, gehört nicht mehr zum aktuellen Programm.


Welches TWO15 zu dir passt

Rahmen und Schaltgruppe bleiben bei beiden Modellen gleich. Was sich ändert, ist das Fahrwerk und damit die Frage, wie viel du selbst einstellen willst. Wenn du zwischen Race und SLX schwankst, schau darauf, wie oft du in der Vergangenheit am Dämpfer gedreht hast. War es selten, nimm das Race. Und wenn dich beim Lesen vor allem der Gegenanstieg beschäftigt hat, ist das Fritzz das passendere Rad.


Häufige Fragen zum CUBE TWO15

Bei CUBE benennt die Zahl im Modellnamen den Federweg. TWO15 steht gerundet für 215 und markiert damit das obere Ende dessen, was die Marke ohne Motor an Federweg verbaut. Zum Vergleich: beim Stereo sind es 150 mm, beim Fritzz 170. Viele suchen das Rad allerdings als 215.

Beide Modelle im Jahrgang 2027 fahren einen Luftdämpfer, das Race einen Vivid Select, das SLX einen Float X2 Factory. Als Faustregel gilt: Luft ist leichter und lässt sich ohne Federtausch an dein Gewicht anpassen, eine Stahlfeder spricht am Anfang des Federwegs feiner an. Für die meisten Fahrer wiegt die Anpassbarkeit schwerer.

Sieben Gänge sind im Downhill keine Sparmaßnahme, sondern eine Auslegung. Nötig ist nur ein enger Bereich, hier 11 bis 25 Zähne, weil du im Gefälle beschleunigst statt kletterst. Eine kurze Kassette baut robuster und das Schaltwerk sitzt näher am Rahmen. Sram nennt die Gruppe deshalb GX DH.

Das hoch liegende Hauptlager lässt das Hinterrad nach hinten oben ausweichen, statt es gegen den Einschlag zu drücken. Über die Umlenkrolle bleibt der Kettenzug dabei ruhig. Sonst würde der lange Federweg an der Kurbel zerren. Spürbar wird das in Bremswellen, wo das Rad Tempo hält, anstatt zu verhärten.

Kurze Verbindungsstücke gehen, längere Anstiege sind nicht der Zweck. Knapp 19 Kilo und eine Kassette von 11 bis 25 Zähnen sprechen dagegen. Nach oben geht es per Lift oder Shuttle. Wenn du aus eigener Kraft hochwillst und trotzdem viel Federweg suchst, ist das Fritzz mit 170 mm die passendere Wahl.

Race und SLX gibt es jeweils in drei Größen von M bis XL. Kleinere Größen führt CUBE für dieses Rad nicht. Welche der drei zu deiner Körpergröße passt, hängt neben der Schrittlänge auch davon ab, wie du das Rad fahren willst. Dafür lohnt der Blick in die Geometriedaten des jeweiligen Modells.