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CUBE MOUNTAINBIKE FULLYS 

Ein gefedertes Heck arbeitet dort, wo der Boden aufhört, gleichmäßig zu sein. Bei den CUBE Fully Mountainbikes reicht der Federweg an der Gabel von 150 mm im Stereo über 170 mm im Fritzz bis zu 203 mm im TWO15, und im Jahrgang 2027 stehen dahinter zwei Rahmenwelten: Carbon als HPC und C:62 bei Stereo und Fritzz, Aluminium beim TWO15. Mehr Federweg gibt dir mehr Kontrolle bergab. Bergauf heißt es mehr Gewicht, und zwischen 13,6 und 19,3 kg liegen gut fünf Kilo Unterschied. Die zweite Abfahrt wird meistens die bessere.

CUBE Mountainbike Fullys 2027: Abfahrt im Fullface-Helm über einen steinigen Trail zwischen Bergkiefern

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Fully Mountainbikes von CUBE im Überblick

Ein Fully federt vorn und hinten. Der Hinterbau hält das Hinterrad auf unruhigem Boden in der Spur, wo ein Hardtail anfängt zu springen und dich aus der Linie schiebt. Bezahlt wird das mit Gewicht und mit ein paar Lagern, die Pflege brauchen.

Die Kategorie ist eine Leiter. Ihre Sprossen sind die Federwege an der Gabel: 150 mm im Stereo, 170 mm im Fritzz. Ganz oben sitzt das TWO15 mit 200 bis 203 mm, gebaut für Strecken, die bergauf niemand fährt.

Das hat Folgen auf der Waage. Zwischen dem leichtesten Stereo mit 13,6 kg und dem TWO15 mit 19,3 kg liegen gut fünf Kilo. Wer die Höhenmeter selbst tritt, merkt jedes davon. Wenn du Unterstützung bergauf willst, findest du sie bei den E-MTB Fullys von CUBE.


Die Baureihen im Vergleich

Vier Modellfamilien teilen sich die Kategorie. Die Tabelle stellt sie nach dem Federweg an der Gabel gegenüber und nennt dazu Rahmen und Gewicht sowie den Einsatz, für den die Baureihe gebaut ist.

Baureihe Federweg vorn Rahmen Gewicht Einsatz
Stereo HPC 150 mm Carbon-Hauptrahmen mit Hinterbau aus Aluminium 16,3 bis 16,4 kg Trail
Stereo C:62 150 mm Rahmen komplett aus Carbon 13,6 bis 14,9 kg Trail
Fritzz C:62 170 mm Carbon, High-Pivot-Hinterbau samt Umlenkrolle 17,2 kg Enduro
TWO15 200 bis 203 mm Aluminium, Typ HPA 19,1 bis 19,3 kg Bikepark und Downhill


Was RACE, TM, SLX und SLT bedeuten

In jedem Modellnamen stehen zwei Kürzel. Das erste sagt, woraus der Rahmen ist, das zweite, was an Antrieb und Bremse daran hängt.

Kürzel Bedeutung Beispiel aus dieser Kategorie
HPC Carbon-Hauptrahmen, Hinterbau aus Aluminium Stereo HPC RACE
C:62 Rahmen komplett aus Carbon Stereo C:62 SLT
HPA High Performance Aluminium TWO15 SLX
RACE Einstiegsausstattung der Baureihe Stereo HPC RACE
TM Ausstattung über RACE Stereo HPC TM
Super TM Ausstattung über TM Fritzz C:62 Super TM
SLX gehobene Ausstattung TWO15 SLX
SLT Topausstattung der Baureihe Stereo C:62 SLT


Technische Highlights der Fully-Serien

Vier Punkte lohnen den genauen Blick:

  • UDH und ISCG 05: Das genormte Schaltauge sitzt an jedem Rahmen dieser Kategorie, Ersatz bekommst du damit überall. Die ISCG-Aufnahme nimmt eine Kettenführung mit drei Schrauben.
  • Versenkbare Sattelstütze: Bei Stereo und Fritzz ab Werk verbaut, bedient über einen Hebel am Lenker. Das TWO15 fährt eine starre Stütze, im Bikepark bleibt sie unten.
  • Antrieb: Stereo und Fritzz laufen mit 12 Gängen. Das TWO15 hat einen 7-fach-Antrieb aus dem Downhill, kürzere Kette und weniger, was verschleißt.
  • Tubeless ready: Alle Laufradsätze sind für den Betrieb ohne Schlauch vorbereitet, Dichtmilch und Ventile kommen dazu.


Trailbike oder Downhiller: was zu dir passt

Zwei Wege führen durch diese Kategorie. Das eine Rad soll bergauf und bergab funktionieren, beim anderen zählt nur die Abfahrt.

Stereo und Fritzz sind das richtige Rad für dich, wenn du:

  • den Anstieg selbst fährst und dafür eine versenkbare Sattelstütze brauchst
  • zwischen 150 und 170 mm Federweg die Reserve suchst, die zu deinem Gelände passt
  • einen Carbonrahmen willst und beim Stereo C:62 SLT bei 13,6 kg landest

Das TWO15 ist das richtige Rad für dich, wenn du:

  • mit Lift oder Shuttle nach oben kommst und nur die Abfahrt fährst
  • 200 bis 203 mm Federweg brauchst und einen Rahmen, den du selbst einstellst
  • die 19,1 kg in Kauf nimmst, weil ein Renneinsatz sie zurückzahlt


Die Baureihen im Detail

CUBE Stereo

Das Stereo ist das Trailbike der Kategorie und kommt in zwei Rahmenvarianten. Beim HPC besteht der Hauptrahmen aus High Performance Carbon, der Hinterbau aus Aluminium. Im C:62 ist der ganze Rahmen aus Carbon, und das schlägt auf der Waage durch: 13,6 kg im SLT gegen 16,3 kg im HPC. Der Federweg bleibt bei 150 mm. Ein gerades Sitzrohr nimmt längere versenkbare Sattelstützen auf, beim C:62 kommt ein Fach im Unterrohr dazu.

Die Highlights im Überblick:

  • vier Modelle von RACE bis SLT
  • 150 mm Federweg an der Gabel
  • 13,6 bis 16,4 kg
  • Größen S bis XL


CUBE Fritzz

Das Fritzz sitzt mit 170 mm zwischen Stereo und TWO15, und es ist das einzige Rad der Kategorie mit einem High-Pivot-Hinterbau samt Umlenkrolle. Der hohe Drehpunkt zieht das Hinterrad beim Einfedern nach hinten, was Schläge aus der Fahrtrichtung nimmt. Ab Werk läuft hinten ein kleineres Laufrad in 27,5 Zoll, ein variables Ausfallende erlaubt den Umbau auf zwei 29er. An der Dämpferaufnahme lässt sich die Progression verstellen, ein Stahlfederdämpfer passt damit ebenfalls.

Die Highlights im Überblick:

  • zwei Modelle, TM und Super TM
  • 170 mm Federweg vorn und hinten
  • High-Pivot-Hinterbau samt Umlenkrolle
  • Größen S bis XL


CUBE TWO15

Das TWO15 ist der Downhiller im Programm und das einzige Fully dieser Kategorie mit Aluminiumrahmen. HPA steht für High Performance Aluminium, und der Rahmen ist kein fertiges Setup, sondern eine Grundlage: Steuerrohrwinkel und Reach lassen sich einstellen, dazu Tretlagerposition und Progression. Vorn arbeiten 200 mm in der Doppelbrückengabel des Race, im SLX sind es 203 mm. Der Antrieb kommt aus dem Downhill, die Sattelstütze ist starr.

Die Highlights im Überblick:

  • zwei Modelle, Race und SLX
  • 200 bis 203 mm Federweg an der Gabel
  • Rahmen einstellbar in Winkel, Reach und Progression
  • Größen M bis XL


Alle Modelle im Überblick

Acht Modelle stehen im Jahrgang 2027 zur Wahl. Zum Nachschlagen die harten Daten je Ausstattung, ohne Farbvarianten und ohne Preise.

Modell Schaltung Bremse Gewicht Größen
Stereo HPC RACE Shimano XT, 12-fach Magura Louise, Vierkolben 16,3 bis 16,4 kg S bis XL
Stereo HPC TM Sram Eagle 90, 12-fach Sram Maven Base 16,3 kg S bis XL
Stereo C:62 Super TM Sram X0 Eagle AXS, 12-fach Sram Maven Silver 14,9 kg S bis XL
Stereo C:62 SLT Shimano XTR Di2, 12-fach Shimano XTR 13,6 kg S bis XL
Fritzz C:62 TM Sram Eagle 90, 12-fach Magura Louise, Vierkolben 17,2 kg S bis XL
Fritzz C:62 Super TM Sram X0 Eagle AXS, 12-fach Sram Maven Silver 17,2 kg S bis XL
TWO15 Race Sram GX DH, 7-fach Sram Maven Base 19,3 kg M bis XL
TWO15 SLX Sram GX DH, 7-fach Sram Maven Silver 19,1 kg M bis XL


Fully Mountainbikes im Einsatz

Der Vorteil eines Fullys zeigt sich nicht auf der Forststraße. Er zeigt sich da, wo Wurzeln und Bremswellen den Boden zerlegen und das Hinterrad sonst die Spur verliert. Der Hinterbau hält Kontakt. Du bremst später und lenkst ruhiger.

Dafür zahlst du zweimal. Ein Fully wiegt mehr als ein Hardtail derselben Klasse, und die Lager im Hinterbau wollen regelmäßig kontrolliert werden. Wer überwiegend Schotter und Waldwege fährt, holt diesen Aufwand nicht zurück.

Ein Fully ist das richtige Rad für dich, wenn du:

  • regelmäßig auf Trails unterwegs bist, die technisch mehr fordern als eine Schotterabfahrt
  • den Federweg nach dem Gelände wählst und nicht nach der höchsten Zahl
  • ein paar Kilo mehr in Kauf nimmst, um bergab Reserven zu haben


Für wen welches Fully passt

Drei Profile deckt diese Kategorie ab, und sie unterscheiden sich vor allem darin, wie du nach oben kommst.

Feierabendrunde und Tagestouren. Du fährst den Anstieg selbst und willst bergab nicht ausgebremst werden. Das Stereo HPC RACE ist der Einstieg, 150 mm an der Gabel, versenkbare Stütze ab Werk, 16,3 kg.

Enduro-Gelände mit Bikepark-Tagen. Du kurbelst hoch, aber die Abfahrt entscheidet. Das Fritzz C:62 TM bringt 170 mm vorn und hinten, dazu den High-Pivot-Hinterbau samt Umlenkrolle und 17,2 kg auf der Waage.

Nur Lift und Rennstrecke. Bergauf spielt keine Rolle, bergab jede. Das TWO15 Race fährt 200 mm in der Doppelbrücke und einen Rahmen, den du auf die Strecke einstellst.


Wann ein Fully nicht die richtige Wahl ist

Vier Fälle spricht diese Kategorie besser nicht an. Das passendere Rad steht ein Regal weiter.

  • Kleines Budget. Die Fullys dieser Kategorie beginnen im Jahrgang 2027 ab 1.999 €. Wer darunter bleiben muss, fährt mit einem CUBE Mountainbike Hardtail mehr Rad für dasselbe Geld.
  • 28 Zoll gesucht. Diese Laufradgröße gibt es im Mountainbike nicht. Gemeint ist meistens ein Trekkingrad, das auf 28 Zoll läuft.
  • Rad für Kinder oder Jugendliche. Hier stehen ausschließlich Erwachsenenrahmen, das kleinste Maß ist S. Passendes findest du bei den Kinder- und Jugendrädern.
  • Unterstützung am Berg. Wenn der Antrieb helfen soll, führt der Weg zu den E-MTB Fullys von CUBE.


Was aus dem Stereo ONE22 und ONE77 geworden ist

Bisher gab es das Stereo mit drei Serien. Bis zur Modellfamilie 2026 trugen die Fullys ohne Antrieb eine Kennung, deren Zahl den Federweg am Heck angab, etwa beim Stereo ONE22 oder beim Stereo ONE77. Im Jahrgang 2027 fällt diese Kennung weg. Aus den kürzeren Stereo-Varianten wird das CUBE Stereo mit 150 mm, angeboten als HPC und als C:62.

Zwei Dinge werden dabei oft verwechselt. Das CUBE Fritzz ist nicht der Nachfolger des Stereo ONE77, sondern eine eigene Baureihe, die mit 170 mm zurückkehrt. Ein Vorgänger fehlt dem CUBE TWO15 in diesem Zweig ganz. Beim CUBE AMS ist es umgekehrt. Die Baureihe hat im Jahrgang 2027 kein Rad in dieser Kategorie.

Bei den E-Mountainbikes bleibt die ONE-Kennung übrigens bestehen. Wer dort ONE44 oder ONE77 liest, hat kein Altmodell vor sich.


Was sich im Jahrgang 2027 ändert

Drei Baureihen tragen die 2027er Modellpalette der Fully MTBs von CUBE. Stereo und TWO15 waren schon früher dabei, neu dazwischen steht das Fritzz, das nach mehreren Jahren zurückkommt. Vorher sprang die Leiter von 150 mm direkt auf über 200 mm, jetzt liegt eine Sprosse bei 170 mm.

Beim Stereo ändert sich der Name, nicht die Rolle. Es bleibt das Trailbike mit 150 mm, wird aber nicht mehr über eine Federwegskennung sortiert, sondern über das Rahmenmaterial. Einen Überblick über alle Neuheiten des Jahrgangs findest du auf der Seite Neuheiten 2027.


Welches CUBE Fully zu dir passt

Innerhalb einer Baureihe entscheiden Ausstattung und Preis. Zwischen den Baureihen entscheidet der Federweg. 150 mm im Stereo decken ab, was die meisten unter Trail verstehen, 170 mm im Fritzz kaufen Reserve für Gelände, das öfter grob wird. Beim TWO15 sind 200 bis 203 mm eine Entscheidung für die Abfahrt und gegen den Anstieg.

Wenn du zwischen Stereo und Fritzz schwankst, schau in deinen Kalender. 17,2 kg wollen bergauf gefahren werden. Sie zahlen sich erst bei genug steilen Abfahrten aus. Als autorisierter CUBE Händler bauen wir dein Rad fachgerecht auf und ordnen es vor dem Kauf mit dir ein.


Häufige Fragen zu CUBE Fully Mountainbikes

Bei den Fullys ohne Antrieb ist die ONE-Kennung entfallen. Ihre Zahl stand für den Federweg am Heck. Das Stereo heißt im Jahrgang 2027 nur noch Stereo und läuft mit 150 mm an der Gabel, unterschieden wird es über den Rahmen in HPC oder C:62. Bei den E-Mountainbikes bleibt die Kennung dagegen in Gebrauch, dort steht sie weiter für den Federweg.

Entscheide über den Weg nach oben. Fährst du bergauf selbst, kommen Stereo mit 150 mm und Fritzz mit 170 mm infrage, beide mit versenkbarer Sattelstütze und 12 Gängen. Nutzt du Lift oder Shuttle und suchst maximale Reserve, ist das TWO15 mit 200 bis 203 mm richtig. Zwischen Stereo und Fritzz entscheidet, wie oft du im Bikepark stehst.

Alle drei bezeichnen den Rahmen. HPC heißt High Performance Carbon, der Hauptrahmen ist aus Carbon und der Hinterbau aus Aluminium. C:62 steht für einen Rahmen komplett aus Carbon, was den Unterschied von 16,3 kg auf 13,6 kg im Stereo erklärt. HPA bedeutet High Performance Aluminium und kommt in dieser Kategorie nur im TWO15 vor.

Stereo und Fritzz bekommst du in den Größen S bis XL. Beim TWO15 beginnt die Reihe erst bei M. Welche dieser Größen zu deiner Körpergröße passt, hängt zusätzlich an der Schrittlänge und an der Sitzposition, die du auf dem Rad einnehmen willst.

Im Downhill wird der Sattel nicht gebraucht. Die Stütze bleibt über die ganze Abfahrt unten, eine Verstellung wäre zusätzliches Gewicht und ein zusätzlicher Zug am Rahmen. Deshalb fährt das TWO15 eine starre Stütze. Bei Stereo und Fritzz ist es umgekehrt, dort verstellst du die Sitzhöhe mehrfach pro Abfahrt und die versenkbare Stütze ist ab Werk verbaut.

UDH steht für Universal Derailleur Hanger, ein herstellerübergreifend genormtes Schaltauge. Alle Rahmen dieser Kategorie haben es. Der praktische Nutzen zeigt sich nach einem Sturz, denn Ersatz bekommst du überall und nicht nur als rahmenspezifisches Einzelteil. Zusätzlich passen daran Schaltwerke, die direkt an der Hinterachse verschraubt werden.

Der Hauptdrehpunkt sitzt hoch am Rahmen. Dadurch wandert das Hinterrad beim Einfedern nach hinten und weicht dem Hindernis aus, statt dagegen zu stoßen. Weil die Kette diesem Weg nicht folgen kann, führt eine Umlenkrolle sie um den Drehpunkt herum. Fritzz und TWO15 haben diesen Hinterbau, das Stereo nicht.